subcomandante

✸ Stil Macht Mode

Archive for November, 2011

meint:

P0rno für Blinde

Die Sehenden unter unseren Leserinnen sind es ja gewohnt, dass auf unserem Blog viele Links zu anregendem Bildmaterial zu finden ist. Aber die blinde Leserin sucht sebstverständlich auch Anregung. Daher möchten wir hiermit dieses uneigennützige Projekt featuren: pornfortheblind.org. Eine Website mit expliziten Texten aufbereitet für Blindenlesegeräte. (Wobei ich hoffen, dass unsere Inhalte als RSS-Feed von solchen Readern auch darstellbar sind.)

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Kein Morse, sondern Porno für Blinde. Mehr nach dem Klick. (Quelle: pornfortheblind.org)


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Pornkonfetti

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Lasst Bilder sprechen! Porno-Konfetti für den nächsten Weiberfastnacht. Mehr nach dem Klick. (Quelle: www.pornconfetti.de )

Seit dem 11.11.11 darf Mann Konfettii rumwerfen. Vermehrt darf man das zum Jahreswechsel und noch vermehrter in bestimmten Gegenden in einigen Monaten (ich bin in anderen Gegenden, daher weiss ich noch nicht mal, wann man das wirklich darf). Wenn Frau jedoch Ihre männlichen Kollegen bei der Office-Faschingsfeier wirklich foppen will, sollte sie sich einen Vorrat von diesem Zeug hier vorrätig haben.

Die männlichen Leserinnen möchte ich darauf hinweisen, dass diese Handlung – von einer Frau ausgeführt – nicht bedeutet, dass er sich ungefragt auf diese stürzen sollte. Wie immer gilt: Sex findet im Kopf statt. … Im Kopf des Anderen.


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Frauen die (Online) spielen haben mehr Sex

Die typische Online-Gamerin hat Kinder, ist verheiratet und hat viel mehr Sex als ihre ledigen, kinderlosen Schwestern. Mehr nach dem Klick. (Quelle: mashable.com)

Amerikanische Wissenschafter fanden heraus, dass Frauen die regelmäßig Onlinespiele spielen mehr Sex haben als solche die nicht spielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Harris Interactive. Befragt wurden 2000 Erwachsene beiderlei Geschlechts. Laut der Untersuchung spielen sowieso 10% mehr Frauen als Männer Online-Games. Und bei den Frauen haben jene die spielen ~10% überhaupt mehr Sex und auch ~10% öfter Sex als die Geschlechtsgenossen, die nicht spielen. Gespielt wird übrigens hauptsächlich zur besten Sendezeit zwischen 8 und 24 Uhr.


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Filmtipp (historisch): Immortal Desire

Szenenfotos aus Immortal Desire (1993). Ein ebenso berauschendes wie anregendes einstündiges Epos aus mehreren Jahrhunderten. (Quelle: Immortal Desire)

Unter dem euphemistischen Titel “Epigenetic Effects on Evolution caused by continuous Timetravelling” versteckt sich eine einzigartige Referenz auf einen der wichtigsten Porno-Filme der letzten Jahrzehnte. Immortal Desire (1993) von Phillip Christian stellt einen echten Wendepunkt in diesem Genre dar. Dies gilt sowohl in Bezug auf die nonlineare Erzählstruktur, die formale Strenge der Bilder als auch in Hinsicht auf die Bearbeitung des Themas. Im Hintergrund steht die Frage, nach den Einflüssen der Wiedergeburt auf das Paarungsverhalten der Menschen.

Historisch präzise wird die Geschichte der Ostindien-Kompanie von einer bisher unbekannten Beobachterposition aus beschrieben. Die Besatzer sind den Stammesgebräuchen und Geistern der Einheimischen in Neu-Guinea sehr aufgeschlossen. Hier schliesst sich auch der Kreis zur Epigenetik: noch Jahrhunderte später – im Ersten Weltkrieg und im L.A. der Jetztzeit – erliegen die Protagonisten diesen Zauberkräften. Dass Genetik jedoch auch ihre Schattenseiten hat wird die Zuschauerin am Ende leidvoll erfahren. Aber wir möchten nicht vorgreifen.

Das ambitionierte Filmprojekt, das es damals sogar in deutsche Kinos schaffte und von einem renommierten Hannoveraner Synchronstudio bearbeitet wurde, lebt von dem hohen körperlichen Einsatz aller Darsteller und -innen. Obwohl die überzeugende Sarah Jane Hamilton sich dem Verdikt des Regisseurs entgegenstellte und sich nicht von ihrer roten Schamhaarpracht befreite, glänzt sie mit einer überragenden schauspielerischen Leistung. mehr Sex, please! »


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Filmtipp: Gandu

Der indische Regisseur Quashiq Mukherjee hatte sich vor zwei Jahren mit dem Film Love in India mit der Tabuisierung von Sex in Indien beschäftigt. (Den Trailer sollte man sich auf jeden Fall ansehen.) Mit Gandu (Hindi für Wichser) legte er danach einen vielbeachteten Spielfilm vor, den ich der geneigten Leserin ans Herz legen möchte. Es geht um einen jungen erfolglosen Musiker in Kalkutta, der Phantasie und Realität schwer auseinander halten kann. Gewissermaßen Trainspotting aus Bollywood mit Rap. Nicht unbedingt ein Porno aber mit expliziten Szenen.

 

Gandu Trailer from moifightclub on Vimeo.


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Web Analytics P0rn

Jetzt geht’s mal um Euch liebe Leserinnen. Genau Dich! Wir wollen nämlich wissen, wer ihr seid und haben deswegen auf der Seite Google Analytics installiert. Das sagt uns dann, wie ihr auf die Seite gekommen seid, wo ihr so rumklickt und vielleicht auch, was euch gut gefällt und was nicht. Denn ihr sagt es uns in den Kommentaren ja nicht. Ihr seid Faule Konsumenten, die nicht gewillt sind für Inhalte auch nur mit einem Kommentar zu bezahlen.

Wo wohnen die Schmuddelkinder? Unsere Leserinnen leben auf dem Land. (Quelle: Google Analytics)

Die wichtigste Erkenntnis zuerst: Porno ist ein Landei. Die Karte sieht aus wie die Haut eines Teenies. Normalerweise müssten die Städte München, Hamburg, Köln, Frankfurt und Hannover wesentlich stärker vertreten sein. Berlin ist hier eine Ausnahme, weil wir uns selbst in Berlin rumtreiben. Viele Freunde von uns kennen und lieben die Site. Ausserdem schreiben wir häufiger über Berliner Läden und Events.

Es freut uns wirklich, dass wir so viele Leserinnen in kleinen Städten und auf dem Land haben. Ehrlich! Denn was sollte man denn Sinnvolleres tun, als sich mit Sex zu beschäftigen, wenn der nächste Swinger-Club 50km weit weg ist? Also statt vor der Tankstelle rumzuhängen und Alkopops zu trinken, sammelt Eure Freundinnen ein und macht regelmäßig einen Abend mit den vituellen subcomandante und tamara. (Beweisfotos werden natürlich bei uns veröffentlicht.)

Die zweite Erkenntnis sagt uns, dass unser Lieblingspodcast von Tim und Holgi viele Hörerinnen hat, die auch unsere Themen gerne lesen. Das ist aber auch kein Wunder, denn bei Not Safe For Work geht es ja eben (wie bei uns) um Themen, die von den Medienkartellen tabuisiert werden.

mehr Sex, please! »


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Offenbarte Weibliche Lust

Das Barcelone Sex Project von Erika Lust. Mehr nach dem Klick. (Quelle: barcelonasexproject.com)

Porno ist ein männliches Geschäft und da Männer Schweine sind ist es ein schmutziges Geschäft. Frauen sehen keine Pornos und in der Pornoproduktion werden sie gnadenlos ausgebeutet und missbraucht. So die unumstößliche öffentliche Meinung und fast täglich bei Spiegel-TV zu sehen (wenn nicht mal wieder die Krankengeschichte von Hitlers! Hund in bisher unveröffentlichten Originalfarbfilmaufnahmen in 3D gesendet wird).

Zum Glück gibt es eine Parallelgesellschaft. In dieser macht es Frauen Spaß, sich Pornographie anzusehen, zu lesen und selbst zu produzieren. Anders ist nicht zu erklären welch großen weiblichen Andrang das alljährliche Pornfilmfestival in Berlin geniesst. Und ein Blick in das Programm offenbart Erstaunliches: Über die Hälfte der Festivalbeiträge sind wesentlich von Frauen produziert worden (daran sollte sich die Piratenpartei mal ein Beispiel nehmen!!11einself). Petra Joy und Erika Lust drehen am laufenden Band neue Filme und “bedienen” einen wachsenden Markt. Dabei ist die Frage noch immer heftig diskutiert, wodurch sich ein weiblicher Porno von einem männlichen Porno unterscheidet.

Und während im Mainstream noch mit Kleinmädchengegluckse Sex and the City angeschaut wird oder den verklemmten Tussis ein heisser Schauer beim Anblick halsbeissender Vampire à la Twilight durch den feuchten Schritt huscht, gibt es da draussen inzwischen immer mehr Frauen, die ihrer alltäglichen Lust Ausdruck verleihen. mehr Sex, please! »


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subcomandante bildet weiter: Pornokratie

Wird Jimmy Wales von Mätressen gelenkt? Mehr nach dem Klick. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Pornokratie)

Macht fusst in vielen Fällen auf dem Vorhandensein von Wissen auf der einen Seite und dem Fehlen selbigens auf der anderen Seite. Die devote Leserin weiß um dieses Wissen und so möchten wir dazu betragen, dass dieses Gefälle erhalten bleibt und beschreiben, was man alles wissen müsste. Dazu gehört zum Beispiel:

“Pornokratie

ist eine Bezeichnung für eine Beeinflussung der Regierenden durch Mätressen”

Oder schlicht, wenn ein Staat mit Hilfe steifer Schwänze geführt wird. Nach unserer Meinung nicht unbedingt das Schlechteste. Denn ein solcher bahnt sich ohne Zögern und Zaudern seinen Weg. Und obwohl es auch bei diesen Große, Kleine und Dicke, Dünne gibt hat man doch noch nie von klugen und dummen Schwänzen gehört. Es gibt keine Intriganten oder Heuchler unter ihnen. Also: Pornokratie statt Demokratie!


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Kettenhemden und sonstige eisenhaltige Mode

Die nächste Star-Wars-Convention steht an und nichts zum Anziehen in der Asservatenkammer? Bei Heisse Eisen wird ihnen geholfen. Mehr nach dem Klick. (Quelle: www.heisse-eisen.de)

Hätten wir einen* Blog über Web-Design würde der heutige Link in die Kategorie “Bad Taste” gehören. Aber unser Thema ist wesentlich handfester und somit fällt der Verweis auf den Shop “Heisse Eisen” unter die Rubrik “Was man tragen sollte, wenn man mal grade nicht nackt sein kann”.

Abgesehen vom gar schröcklichen Design der Site und den Produktfotos im Homemade-Porn-Style und der antiquarischen Aktualität vieler Top-Produkte (Kalender 2009) bietet der Shop jedoch einige interessante Accessoires für bestimmte Gelegenheiten. Der mit Star Wars und Prinzessin Leia sozialisierten Leserin werden natürlich sofort entsprechende Conventions einfallen, der Rollenspielerin wird es auch nicht mangeln an Ideen für den passenden Event. Aber auch den Erziehern von unzüchtigen Leserinnen werden einige pädagogisch wertvolle Unterrichtsmaterialien angeboten.

 

 

* Wir haben schon immer und werden es auch weiterhin den Blog als ein männliches Ding betrachtet. Und wir halten alle Das-Blog-Sager schlicht für Versager, die zu kleine Schwänze haben.


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Buchempfehlung: SPBN

Wer von den geneigten Leserinnen gute Fotografie schätzt und zufällig noch ein exklusives und explizites Weihnachtsgeschenk sucht, dem sei hiermit das ausgesprochen schöne Foto- und Posterbuch SPBN ans Herz gelegt.

(Selten sinnvoll, hier schon: das Video zum Buch.)

In limitierter Auflage von 1000 Exemplaren wurden dafür von dem Londoner Eigenverlagsnetzwerk Self Publish, Be Happy Werke von 75 Fotografen zu unseren Lieblingsthemen “love/sex/desire/lust/intimacy” ausgewählt, durch Texte (von Plato bis hin zu anonymen Blog- und Foreneinträgen) ergänzt und zu allem Überfluss sogar herausnehm- und aufhängbar gebunden.

Wir ersetzen ab jetzt also konsequent “Be Happy” durch “Be Naughty” und erfreuen uns an diesem wohlgewählten Titel – mehr zu sehen und zu kaufen gibts hier.

 


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Mehrheit für echte Nacktheit zwischen den Beinen

Kollektive Intimrasur bei den Yawalapiti, (Siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/Yawalapiti) (Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Innercircle)

Wir von subcomandante.de betreiben ja konsequent das schamhaarlose Bloggen. Insofern überrascht uns das Ergebnis einer aktuellen Infratest-Umfrage – für eine inakzeptable Drogeriekette – nicht: die Mehrheit der Männer und auch der Frauen wünschen sich schamhaarlose Partner.

Dass dieser Wunsch keine neumodische Erscheinung ist, kann man in einem umfangreichen Wikipedia-Artikel nachlesen. Fast alle Kulturen praktizierten die Enthaarung insbesondere bei Liebesdienern und -dienerinnen. Nur die Darwinisten werden als Argument dafür Parasiten und Krankheiten ins Feld führen.

Wir fordern: Der freie Blick auf Möse und Eier muss endlich ins Grundgesetz aufgenommen werden. 


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“Mundgeblasene” Dildos

Zukünftiger "Diletto" an der Glasmacherpfeife. Mehr nach dem Klick. (Quelle: steelemalone.com)

Als gelernter Glasmacher – das sind die, die mit einer großen Pfeife mit sehr heißen Glasklumpen hantieren – haut mich das kleine Designerstudio STEELE MALONE (Es soll sich das Video ansehen!) aus LA regelrecht vom Hocker. Hier werden mit Leidenschaft aus Sand und Pottasche Tools für die Leidenschaft hergestellt. Es verbietet sich natürlich, diese dabei entstehenden Unikate in der Schublade zu verstecken. Die geneigte Leserin möge selbst entscheiden, ob es bei ihrem Sex so hart hergeht, dass aus der Gefahr brechenden Glases ein zusätzlicher Reiz erwächst.

Diletto aus Überfangglas. (Quelle: steelemalone.com)