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Archive for the ‘Wissenschaft’ Category

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Kein Aprilscherz: Playboy-Raumstation

Designstudien von Playboy zu einem Erwachsenenclub im Erdorbit. Mehr nach dem Klick. (Quelle: trendsderzukunft.de)

Das Pornolabel Private hatte 1999 einen ambitionierten Film in die Regale der Erwachsenenbildung gebracht: “The Uranus Experiment“. Der Titel spielt nur vordergründig mit dem Anus. Tatsächlich wurde der Frage nachgegangen, wie Sex unter Astro- und Kosmonauten in Schwerelosigkeit aussehen könnte. Eine offensichtlich relevante Frage, da sich selbst Wikipedia damit beschäftigt.

Playboy will es aber nicht bei Spekulationen belassen und befindet sich bereits in der konkreten Planungsphase. In der US-Ausgabe vom März wurden nun erste Designstudien veröffentlicht. Die Bilder erinnern sehr stark an eine Stilmischung aus Odyssee 2001 und dem Amsterdamer Supperclub. Ob und – wenn ja – wann die ersten Gäste sich ans gemachte Bett fesseln können ist noch unbekannt. Da Porno jedoch heutzutage dem Militär die technologietreibende Rolle abgenommen hat dürfte das Projekt ein erfolgreicher Meilenstein auf dem Weg zur Kolonisation des Weltalls sein.


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subcomandante bildet weiter: Marie Bonaparte und die 243 Vaginen

Symbolbild über die Verschiedenartigkeit von Mösen. (Quelle: razorsisters.com)

Im Jahr 1924 veröffentlichte A. E. Narjani in einem belgischen Medizinjournal eine Studie über den vermuteten Zusammenhang zwischen der Position der Klitoris relativ zur Vagina und der Fähigkeit einen Orgasmus zu bekommen. Die Tatsache, dass in diesen Regionen geforscht wurde ist an sich nicht weiter erstaunlich denn immerhin handelte es sich um die zwanziger Jahre, die nicht nur in Deutschland und Frankreich von seltener Offenheit geprägt waren. Überraschend ist die Tatsache, dass es sich bei A. E. Narjani um eine Frau und dann noch um eine Prinzessin vom Stamme der Bonapartes handelte. Eine Groß-Groß-Nichte von Napoleon.

Marie Bonaparte (Englische Wikipedia) litt selbst unter der Unfähigkeit zum Orgasmus und das hat sie ihr ganzes Leben genervt und zur Erforschung der Ursachen gebracht. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung von 243 Frauen haben sie selbst dazu bewogen, sich operieren zu lassen. Der erwünschte Effekt blieb jedoch aus. Nichts desto trotz gilt ihre Forschung als wegweisend.

Später wandte sie sich der Psychoanalyse zu und hat bis ins hohe Alter prominente Personen analystiert unter ihnen auch Francois Mitterand.

Ihre interessante Persönlichkeit war mehrfach Gegenstand von Filmen und Büchern (“Les 200 clitoris de Marie Bonaparte“) und unter anderem Anregung für “Eine dunkle Begierde” von David Cronenberg, die Dildo-Erfindungskomödie “In guten Händen” und Thema in “Marie Bonaparte” in dem sie von Catherine Deneuve gespielt wird.

Wir verneigen uns vor so viel forschem Drang!


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Das (etwas andere) Parfum

In kleinen Fläschchen mit praktischem Roller kann Mann sich zukünftig beim Handanlegen auch olfaktorisch in den Schoss der Lust imaginieren. Mehr nach dem Klick. (Quelle: vulva-original.com)

Im Buch “Das Parfum” von Patrick Süskind versucht der Protagonist den Duft von Jungfrauen zu konservieren und als es ihm gelingt betört er damit die Massen. Eine ähnliche Motivation stelle ich mir auch bei den Machern von “Vulva Original” vor. Dabei handelt es sich laut eigener Aussage um einen reinen Riechstoff, der den eigenen Geruchsgenuss befriedigt. Und weiter:

Nach unzähligen Testreihen mit den unterschiedlichsten Vaginal-Aromen junger Frauen haben wir uns für die Konservierung des Vaginalgeruchs entschieden, welchen sämtlliche männliche Testpersonen als definitiv erotisierend empfanden. Unsere größte Herausforderung war es, den auserwählten Intim-Duft ohne starke Geruchs-Veränderung zu konservieren. Nach langjährigen, aufwendigen Versuchen und speziell entwickelten Konservierungs-Verfahren ist es uns gelungen, das begehrte organische Vaginal-Aroma langanhaltend festzuhalten.

subcomandante meint: Nach all den trockengelegten Feuchtgebieten, den Transpirationshemmern und einer weit verbreiteten Hygienehysterie muss jetzt natürlich den olfaktorischen Reizen ein wenig nachgeholfen werden. Und sei es mit der Holzhammermethode.


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subcomandante bildet weiter: Naturwissenschaften sind sexy!

Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülerinnen ist manchmal ein besonderes. Die ehrliche Leserin wird sich und uns eingestehen müssen, dass es auch in ihrer Schulkarriere diesen einen Lehrer gab, der es schaffte in ihr Begeisterung für ein Fach zu entfachen, dass sie bisher immer gemieden hat. Diese Begeisterung schlug sich in den seltensten Fällen dann auch in besseren Noten nieder sondern führte lediglich und verifizierbar zu einer Kondensationsreaktion zwischen den Schenkeln.

Ein bekanntes Gesicht. Allerdings nicht unbedingt aus der Schule. Mehr nach dem Klick. (Quelle: blackboardsinporn.blogspot.com)

Die dadurch entstandenen Lücken in der Bildung kann die lernbegierige Leserin jetzt auf einer besonderen Seite stopfen. Unter dem Titel “Blackboardsinporn” macht sich der Blog auf die Suche nach Schultafeln in Pornos. Dass derer nicht so wenige sind ist der kritischen Betrachterin von Erwachsenenfilmen sicher schon aufgefallen. Nicht zuletzt sind die früheren Schülerinnen inzwischen alle Filmemacherinnen und versuchen das Erlebte aufzuarbeiten.

Aber es bleibt nicht bei Suche nach Schultafeln. Es werden durchaus auch Hintergrundinformationen zu den Inhalten auf den Tafeln geliefert. Mit forensischen Mitteln werden chemische Modelle, mathematische Formeln und anderes Kreidegeschreibsel auf Sinn und Verstand untersucht. Tatsächlich findet sich dort das eine oder andere kontroverse Thema, wie beispielsweise die Kreationsdebatte wieder.


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Frauen die (Online) spielen haben mehr Sex

Die typische Online-Gamerin hat Kinder, ist verheiratet und hat viel mehr Sex als ihre ledigen, kinderlosen Schwestern. Mehr nach dem Klick. (Quelle: mashable.com)

Amerikanische Wissenschafter fanden heraus, dass Frauen die regelmäßig Onlinespiele spielen mehr Sex haben als solche die nicht spielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Harris Interactive. Befragt wurden 2000 Erwachsene beiderlei Geschlechts. Laut der Untersuchung spielen sowieso 10% mehr Frauen als Männer Online-Games. Und bei den Frauen haben jene die spielen ~10% überhaupt mehr Sex und auch ~10% öfter Sex als die Geschlechtsgenossen, die nicht spielen. Gespielt wird übrigens hauptsächlich zur besten Sendezeit zwischen 8 und 24 Uhr.


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Filmtipp (historisch): Immortal Desire

Szenenfotos aus Immortal Desire (1993). Ein ebenso berauschendes wie anregendes einstündiges Epos aus mehreren Jahrhunderten. (Quelle: Immortal Desire)

Unter dem euphemistischen Titel “Epigenetic Effects on Evolution caused by continuous Timetravelling” versteckt sich eine einzigartige Referenz auf einen der wichtigsten Porno-Filme der letzten Jahrzehnte. Immortal Desire (1993) von Phillip Christian stellt einen echten Wendepunkt in diesem Genre dar. Dies gilt sowohl in Bezug auf die nonlineare Erzählstruktur, die formale Strenge der Bilder als auch in Hinsicht auf die Bearbeitung des Themas. Im Hintergrund steht die Frage, nach den Einflüssen der Wiedergeburt auf das Paarungsverhalten der Menschen.

Historisch präzise wird die Geschichte der Ostindien-Kompanie von einer bisher unbekannten Beobachterposition aus beschrieben. Die Besatzer sind den Stammesgebräuchen und Geistern der Einheimischen in Neu-Guinea sehr aufgeschlossen. Hier schliesst sich auch der Kreis zur Epigenetik: noch Jahrhunderte später – im Ersten Weltkrieg und im L.A. der Jetztzeit – erliegen die Protagonisten diesen Zauberkräften. Dass Genetik jedoch auch ihre Schattenseiten hat wird die Zuschauerin am Ende leidvoll erfahren. Aber wir möchten nicht vorgreifen.

Das ambitionierte Filmprojekt, das es damals sogar in deutsche Kinos schaffte und von einem renommierten Hannoveraner Synchronstudio bearbeitet wurde, lebt von dem hohen körperlichen Einsatz aller Darsteller und -innen. Obwohl die überzeugende Sarah Jane Hamilton sich dem Verdikt des Regisseurs entgegenstellte und sich nicht von ihrer roten Schamhaarpracht befreite, glänzt sie mit einer überragenden schauspielerischen Leistung. mehr Sex, please! »


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Web Analytics P0rn

Jetzt geht’s mal um Euch liebe Leserinnen. Genau Dich! Wir wollen nämlich wissen, wer ihr seid und haben deswegen auf der Seite Google Analytics installiert. Das sagt uns dann, wie ihr auf die Seite gekommen seid, wo ihr so rumklickt und vielleicht auch, was euch gut gefällt und was nicht. Denn ihr sagt es uns in den Kommentaren ja nicht. Ihr seid Faule Konsumenten, die nicht gewillt sind für Inhalte auch nur mit einem Kommentar zu bezahlen.

Wo wohnen die Schmuddelkinder? Unsere Leserinnen leben auf dem Land. (Quelle: Google Analytics)

Die wichtigste Erkenntnis zuerst: Porno ist ein Landei. Die Karte sieht aus wie die Haut eines Teenies. Normalerweise müssten die Städte München, Hamburg, Köln, Frankfurt und Hannover wesentlich stärker vertreten sein. Berlin ist hier eine Ausnahme, weil wir uns selbst in Berlin rumtreiben. Viele Freunde von uns kennen und lieben die Site. Ausserdem schreiben wir häufiger über Berliner Läden und Events.

Es freut uns wirklich, dass wir so viele Leserinnen in kleinen Städten und auf dem Land haben. Ehrlich! Denn was sollte man denn Sinnvolleres tun, als sich mit Sex zu beschäftigen, wenn der nächste Swinger-Club 50km weit weg ist? Also statt vor der Tankstelle rumzuhängen und Alkopops zu trinken, sammelt Eure Freundinnen ein und macht regelmäßig einen Abend mit den vituellen subcomandante und tamara. (Beweisfotos werden natürlich bei uns veröffentlicht.)

Die zweite Erkenntnis sagt uns, dass unser Lieblingspodcast von Tim und Holgi viele Hörerinnen hat, die auch unsere Themen gerne lesen. Das ist aber auch kein Wunder, denn bei Not Safe For Work geht es ja eben (wie bei uns) um Themen, die von den Medienkartellen tabuisiert werden.

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subcomandante bildet weiter: Pornokratie

Wird Jimmy Wales von Mätressen gelenkt? Mehr nach dem Klick. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Pornokratie)

Macht fusst in vielen Fällen auf dem Vorhandensein von Wissen auf der einen Seite und dem Fehlen selbigens auf der anderen Seite. Die devote Leserin weiß um dieses Wissen und so möchten wir dazu betragen, dass dieses Gefälle erhalten bleibt und beschreiben, was man alles wissen müsste. Dazu gehört zum Beispiel:

“Pornokratie

ist eine Bezeichnung für eine Beeinflussung der Regierenden durch Mätressen”

Oder schlicht, wenn ein Staat mit Hilfe steifer Schwänze geführt wird. Nach unserer Meinung nicht unbedingt das Schlechteste. Denn ein solcher bahnt sich ohne Zögern und Zaudern seinen Weg. Und obwohl es auch bei diesen Große, Kleine und Dicke, Dünne gibt hat man doch noch nie von klugen und dummen Schwänzen gehört. Es gibt keine Intriganten oder Heuchler unter ihnen. Also: Pornokratie statt Demokratie!


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Mehrheit für echte Nacktheit zwischen den Beinen

Kollektive Intimrasur bei den Yawalapiti, (Siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/Yawalapiti) (Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Innercircle)

Wir von subcomandante.de betreiben ja konsequent das schamhaarlose Bloggen. Insofern überrascht uns das Ergebnis einer aktuellen Infratest-Umfrage – für eine inakzeptable Drogeriekette – nicht: die Mehrheit der Männer und auch der Frauen wünschen sich schamhaarlose Partner.

Dass dieser Wunsch keine neumodische Erscheinung ist, kann man in einem umfangreichen Wikipedia-Artikel nachlesen. Fast alle Kulturen praktizierten die Enthaarung insbesondere bei Liebesdienern und -dienerinnen. Nur die Darwinisten werden als Argument dafür Parasiten und Krankheiten ins Feld führen.

Wir fordern: Der freie Blick auf Möse und Eier muss endlich ins Grundgesetz aufgenommen werden. 


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“Erwachsenenbildung”

Megan Andelloux: Immer an unserem Spass interessiert. Mehr nach dem Klick, (Quelle: plus.google.com)

Megan Andelloux ist eine bekannte Sextherapeutin und macht sich auf allen möglichen Kanälen verdient mit ihrer Erwachsenenbildung. Den Leserinnen ans Herz gelegt sei insbesondere ihr Youtube-Channel Study Sex College Tour in dem man zum Beispiel Filme über Tenga-Eggs oder die sinnvolle Verwendung von Gleitmitteln finden kann. Immer nach dem Motto: Mann und Frau sollten nie aufhören zu lernen!


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Reverse-engineering des Penis

Über die wirkliche Motivation einiger Nerds haben wir ja kürzlich schon geschrieben. Das Phänomen scheint aber verbreiteter zu sein. Ein “Wissenschaftler” hat sich jetzt damit beschäftigt, warum der Schwanz des Mannes SO toll aussieht. Dazu hat er das Gemächt reverse-engineered. Langer Artikel, aber sehr lesenswert.

(Dass die Schönheit einiger humanoider Schwänze nicht SO groß ist, zeigte Howard Stern in einer legendären Sendung über Micropenisse …)


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Männer und Frauen passen zusammen (meistens)

Eine “Umfrage sexuelle Neigungen” hatte vor einigen Jahren mal die – inzwischen leider eingemottete – Site Stolz und Sklavin durchgeführt. Wie es sich für eine BDSM-Site gehört ist die Form der Auswertung eine echte Pain. Daher erdreisten wir uns, die Daten für die geneigten Leserinnen augenschonender aufzubereiten.

Viele der – mehreren tausend Lesern – gestellten Fragen sind so gestellt, dass man Frauen (~1700) und Männer (~3500) direkt gegenüberstellen kann. Fasst man die Ergebnisse dann in einem Tortendiagramm zusammen, kann man sehr schön sehen, ob sich die Wünsche der Frauen mit denen der Männer decken. Deutlich wird bei vielen Fragen, dass Frauen mehr wollen als sich Männer vorstellen können. Während sich beispielsweise fast 9 von 10 Frauen wünschen gefesselt zu werden, möchten dies jedoch nur etwas mehr als ein Drittel der Männer auch tun. (Meine These dazu: viele Männer sind total verklemmt.)

Was viele Männer nicht über die meisten Frauen wissen: letztere wünschen sich – mehrheitlich – gefesselt zu werden.

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